Zoo Leipzig

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Posted by: | Posted on: Juni 12, 2015

Neuigkeiten aus dem Zoo Leipzig

 

Zuwachs im Giraffenhaus

Besondere Belohnung zum Feierabend: Rothschild-Giraffe Gusti hat am 4. Juni 2015 ein männliches Jungtier zur Welt gebracht. Die Geburt hatte sich im Tagesverlauf bereits angedeutet und die Herde war im Huftierhaus geblieben. Gegen
16.10 Uhr war der gesunde Nachwuchs schließlich geboren. Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard hat heute Vormittag die Jungtierprophylaxe vorgenommen und den kleinen Langhals für gesund befunden. Mit 1,80 m und 65 kg ist er gut für die ersten Tage gerüstet.

 

copy: Zoo leipzig/ Gusti mit Jungtie

copy: Zoo leipzig/ Gusti mit Jungtie

 

Auch getrunken hat der Nachwuchs bereits mehrfach und ausgiebig. Gusti kümmert sich gut um ihren jüngsten Spross. Zunächst haben die beiden in einer separaten Box Zeit, sich aneinander zu gewöhnen, bevor sie in den nächsten Tagen in die Herde integriert werden, in der mit Jamal ein weiteres Jungtier von Gusti lebt. Giraffenbulle Max ist Vater des jungen Männchens. „Die Geburt verlief reibungslos und auch die erste Nacht war unproblematisch, so dass wir gegenwärtig von einer guten Entwicklung des Jungtieres ausgehen können“, schätzt Seniorkurator Gerd Nötzold den
Zuchterfolg bei den bedrohten Rothschild-Giraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi) ein.

 

Von Leipzig nach Japan: Nashorn Samia macht sich auf den Weg
Interkontinentale Zusammenarbeit für Arterhalt

Von Leipzig nach Japan: Nashorn Samia macht sich auf den Weg Interkontinentale Zusammenarbeit für Arterhalt
Mit einem wichtigen Auftrag hat sich Nashornweibchen Samia (geb. 14.09.2013 in Leipzig) heute vom Zoo Leipzig aus auf den Weg nach Japan gemacht: Das junge Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis michaeli) soll in Osaka heimisch werden und
perspektivisch bei der stark vom Aussterben bedrohten Tierart für Nachwuchs sorgen. Die Entscheidung für den interkontinentalen Transfer wurde auf Basis der Erhaltungszuchtprogramme von Europa und Asien getroffen, in denen wissenschaftlich aufbereitete genetische Aspekte bei der Zusammenstellung eines geeigneten Zuchtpaares entscheiden.

 

copy: Zoo Leipzig/ Nashornweibchen

copy: Zoo Leipzig/ Nashorn Samia

 

Samia wird von Leipzig bis Osaka von einem japanischen Tierarzt begleitet und kann so rund um die Uhr betreut werden. „Ziel ist es, auf beiden Kontinenten die Erhaltungszuchtprogramme so zu managen, dass eine stabile, selbsterhaltende Zoopopulation als Backup für die vom Aussterben bedrohte Wildpopulation erreicht wird“, erklärt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Dafür sei es
zwingend notwendig, auch interkontinental zusammenzuarbeiten und den Tierbestand entsprechend auszutauschen Bewohner erobern Kiwara-Kopje Während Samia in den vergangenen Wochen ein Training zur Transportvorbereitung durchlaufen hat, haben die beiden anderen Nashornweibchen im Zoo Leipzig ihre neue Heimat, die Kiwara-Kopje, in Besitz genommen. Nandi fühlt sich in der weitläufigen Fels- und Steppenlandschaft bereits heimisch und zeigt sich täglich den Besuchern, die von einem erhöhten Steg aus faszinierende Beobachtungspunkte erreichen. Auch die beiden Geparden sowie die Husarenaffen haben mittlerweile die Ende April eröffnete Landschaft erkundet. In die angrenze Anlage sind heute die Klippschliefer umgezogen.
Im Anschluss an die Eingewöhnung hinter den Kulissen werden die Tiere in den nächsten Tagen sukzessive an das neue Gehege gewöhnt.

Quelle: Zoo Leipzig

Posted by: | Posted on: April 29, 2015

Neuigkeiten aus dem Leipziger Zoo

Lippenbären-Jungtiere erkunden das Außengehege – Namenseinsendungen bis 9. Mai

 

copy:Zoo Leipzig / Lippenbär Lina und Jungtiere

copy:Zoo Leipzig / Lippenbär Lina und Jungtiere

 

Zunächst aus sicherer Höhe auf dem Rücken von Mutter Lina reitend, später schon mutiger, haben die Lippenbären-Jungtiere im Zoo Leipzig heute erstmals die
Lippenbären-Schlucht erkundet. Nachdem der Nachwuchs die ersten Monate in der Mutterstube und hinter den Kulissen verbracht hat, ist er nun für Besucher zu sehen. Einen Namen haben die Geschwister, je ein männlicher und ein weiblicher Bär, noch nicht. Ab sofort bis einschließlich 9. Mai 2015 können Vorschläge per E-Mail an
taufe@zoo-leipzig.de eingereicht werden. Die potentiellen Namen für die im Dezember geborenen Lippenbären sollen einen Bezug zu Indien, dem natürlichen Verbreitungsgebiet der Tierart, haben. Vater des Nachwuchses ist der sechsjährige Subodh, der im Rahmen der interkontinentalen Zusammenarbeit für den Artenschutz mit der indischen Zoobehörde (CZA) vor zwei Jahren nach Leipzig kam. „Das internationale Populationsmanagement und der Zuchterfolg sind zwei wichtige Bausteine für den Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Tierart“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

 

 

Schimpansennachwuchs zeigt sich

copy: Zoo leipzig / Swela mit Jungtier

copy: Zoo leipzig / Swela mit Jungtier

 

Auch in Pongoland können Zoobesucher Nachwuchs beobachten. Schimpansenweibchen Swela (geb. am 19. Oktober 1995 in Basel, lebt seit 2005 in Leipzig) ist mit ihrem Jungtier, um das sie sich vorbildlich kümmert, wieder in der Gruppe. Das Jungtier wird ununterbrochen von ihr getragen und versorgt. Im gegenüberliegenden Gehege begibt sich die einjährige Diara, das jüngste Mitglied der Gorillagruppe, auf erste Kletterausflüge von Mutter Kumili weg – natürlich stets unter strenger Beobachtung. Das bevorstehende lange Wochenende bietet nicht nur eine gute Gelegenheit, den aktuellen Nachwuchs bei den verschiedenen Tierarten zu entdecken. Vielmehr ist ab Mittwochnachmittag auch die Kiwara-Kopje, eine afrikanische Fels- und Savannenlandschaft, für die Besucher erlebbar.
Prof.

 

Quelle: Zoo Leipzig 29.04.2015